future food

đŸ„© Beyond Meat wehrt sich gegen InsolvenzgerĂŒchte. Nach Berichten ĂŒber angebliche ZahlungsunfĂ€higkeit dementierte Beyond Meat die Spekulationen und betonte, keine Insolvenz angemeldet zu haben. Dennoch bleibt die Lage angespannt: Hohe Schulden, sinkende UmsĂ€tze und zunehmender Wettbewerb setzen den Pionier fĂŒr Fleischalternativen weiter unter Druck.

đŸŒ± Veganz stĂ€rkt Eigenkapitalbasis mit 8,44 Mio. Euro. Die Veganz Group hat ihr Eigenkapital durch Bezugsrechtsangebot, Privatplatzierungen und bedingtes Kapital um insgesamt 8,44 Mio. Euro erhöht. CEO Jan Bredack sieht darin eine wichtige Grundlage, um die Wachstumsstrategie des Unternehmens konsequent voranzutreiben.

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💡In eigener Sache: Next Gen Plant-based: Wie eine neue Generation pflanzlicher Produkte die Vision vom Laborfleisch ausbremst. [Gastbeitrag bei Vegconomist]

startup

Sirplus

đŸ„• Weltrekordversuch gegen Lebensmittelverschwendung in Berlin. Das Startup Sirplus verteilte in der Schöneberger Malzfabrik ĂŒber 100.000 abgelaufene, aber noch genießbare Produkte – darunter 15.000 vegane Schnitzel. Mit der Aktion wollte man sichtbar machen, dass in Deutschland jede Minute eine LKW-Ladung Lebensmittel im MĂŒll landet.

âšœNeues von 3Bears und Harry Kane. 3Bears bringt gemeinsam mit Fußballstar Harry Kane zwei neue Protein-Haferriegel auf den Markt - begleitet durch ein großes Gewinnspiel. Der Hauptpreis: 15 x 2 Tickets fĂŒr das exklusive Harry Kane x 3Bears VIP-Erlebnis in MĂŒnchen.

đŸ„€ Culture Pop Soda sammelt 15 Mio. US-Dollar ein. Das US-Startup fĂŒr probiotische Softdrinks hat im April dieses Jahres frisches Kapital von Investoren erhalten. Culture Pop Soda erweitert damit die 21 Mio. US-Dollar aus 2024 und ist dadurch fĂŒr den zunehmenden Wettbewerbsdruck bestens aufgestellt.

🩁 hydro lion bringt Elektrolyt-Drink auf den Markt. Das MĂŒnchner Startup hydro lion wurde im Januar 2025 von Sebastian Oelighoff und Lars von Borstel gegrĂŒndet und lanciert ein kohlensĂ€urehaltiges ElektrolytgetrĂ€nk. Der Drink soll nicht nur beim Sport, sondern auch im Nachtleben, bei Events, Festivals und im BĂŒro als Softdrink-Alternative ĂŒberzeugen.

đŸč nĂŒchtern bringt erstes alkoholfreies Spirituosen-Konzentrat auf den Markt. Das Berliner Startup nĂŒchtern launcht mit einem Bitter-Aperitif im Sachet-Format die erste alkoholfreie Spirituose als Konzentrat – leichter, flexibler und nachhaltiger als die klassische Flasche. Ziel ist es, alkoholfreien Genuss alltagstauglicher und zugĂ€nglicher zu machen, ohne Kompromisse beim Geschmack.

big food

Just Eat

đŸ€– Just Eat startet Testlauf mit KI-gesteuerten Lieferrobotern in Europa. In ZĂŒrich testet Just Eat erstmals sogenannte „Robo-Dogs“, die mit einer Kombination aus RĂ€dern und Beinen auch Treppen und Bordsteine ĂŒberwinden können. Die Roboter transportieren bis zu 40 Liter, fahren 15 km/h und sollen nach dem Pilotprojekt in weitere europĂ€ische StĂ€dte ausgerollt werden – mit Perspektiven auch fĂŒr den Lebensmittel- und Convenience-Handel.

đŸŒ± Lidl UK fĂŒhrt „Live Well“-Logo ein. Lidl GB kennzeichnet kĂŒnftig gesunde und nachhaltige Eigenmarkenprodukte mit einem neuen „Live Well“-Logo, das gemeinsam mit der British Nutrition Foundation entwickelt wurde. Bis 2030 sollen 10 % der Eigenmarken die Kriterien erfĂŒllen – mit Fokus auf Planetary Health Diet, evidenzbasierter ErnĂ€hrung und Nachhaltigkeit.

⚖ Gericht stoppt „Immun Smoothie“ von DM. Das Landgericht Karlsruhe untersagte dm, ein Kinder-QuetschgetrĂ€nk als „Immun Smoothie“ zu bewerben – der Name sei irrefĂŒhrend und verstoße gegen die Health-Claim-Verordnung. Foodwatch hatte geklagt und kritisiert neben der Verpackung auch das Produkt selbst als ĂŒberzuckertes FruchtpĂŒree mit falschen Gesundheitsversprechen.

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Top & Flop F&B-Aktien dieser Woche

🍕 TĂŒbingen testet Mehrweg-Pizzabox. Seit Mai bieten sechs Pizzerien in TĂŒbingen eine blaue Mehrwegbox gegen 5 € Pfand an – alternativ kostet der Einwegkarton 50 Cent Verpackungssteuer. Die Stadt sieht darin einen Erfolg fĂŒr MĂŒllvermeidung und Mehrwegquoten, wĂ€hrend Gastronom*innen den zusĂ€tzlichen Aufwand betonen.

đŸ©ș NIQ-Studie: Deutsche misstrauen ErnĂ€hrungsrat von Ärzten. Nur 26 % der Verbraucher*innen orientieren sich beim Kauf von Gesundheitsprodukten an Ă€rztlichen Empfehlungen – stattdessen zĂ€hlen eigene Tests und Tipps aus dem Umfeld. Hohe Preise gelten als grĂ¶ĂŸtes Hindernis fĂŒr gesĂŒndere ErnĂ€hrung, wĂ€hrend Wissen ĂŒber Trends wie Superfoods oder Probiotika deutlich unter dem globalen Durchschnitt liegt.

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Philipp Wolf
Marketeer, Innovations- & Startup Enthusiast, Podcaster and Founder of the Digital Food Hub swyytr.com.

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