Gut Health mal anders: Warum das Bauchgefühl zur neuen Mentalhygiene wird
Vergessen wir die reine Verdauungshilfe. Die gezielte Unterstützung der mentalen Performance durch Ernährung wird zum entscheidenden Marktvorteil für moderne Food-Brands.
Houston, wir haben ein Ernährungsproblem: Was die Food-Branche von der NASA lernen muss.
Während wir uns auf der Erde noch darüber streiten, ob der Nutri-Score nun eine Ampel, ein Kompass oder ein reiner Würfelwurf ist, plant die NASA Menüs für den 1.100-Tage-Trip zum Mars. Und wer jetzt an Astronauten-Nahrung in Tuben und bunte Pillen denkt, lebt gedanklich noch tief in den 80ern.
Produkte, die ich mir auf der ISM (mehr) gewünscht hätte.
Wer Innovation im Bereich Sweets & Snacks sucht, geht auf die ISM. Dachte ich zumindest. Doch nach meinem Rundgang vergangene Woche durch die Kölner Messehallen bleibt ein fader Beigeschmack.
Interview mit Anne Latz und Toan Nguyen vom Longevity-Podcast “Die Ärztin & der Nerd”
Das Thema Longevity hat den Sprung aus der Silicon-Valley-Nische in den europäischen Einzelhandel geschafft. Doch während Begriffe wie „Healthspan“ und „Autophagie“ die Fachwelt beschäftigen, werden die Konsument*innen im Supermarkt oft mit einem Mix aus wissenschaftlichen Versprechen und Social-Media-Hypes konfrontiert. Wo verläuft die Grenze zwischen fundierter Gesundheitsprävention und reinem Marketing? Im Interview analysieren Dr. Anne Latz und Toan Nguyen, die Köpfe hinter dem Podcast „Die Ärztin & der Nerd“, den aktuellen Status Quo der Branche. Das Gespräch beleuchtet die biochemischen Signale industrieller Lebensmittel, die Rolle von Gamification bei der Verhaltensänderung und die Frage, ob personalisierte Ernährung im Jahr 2035 bereits der Standard in jedem Warenkorb sein wird.
Chrononutrition rückt den Zeitpunkt einer Mahlzeit ins Zentrum der Produktentwicklung und Markenpositionierung und nutzt zirkadiane Rhythmen zur Steuerung von Energie und Regeneration.
Variieren statt verlieren: Warum austauschbare Produkte mehr Potenzial haben, als Marken glauben
Im Lebensmittelmarkt gibt es Kategorien, die wirken, als hätten sie ihren Innovationszyklus vor Jahrzehnten abgeschlossen. Produkte, die zuverlässig gekauft werden, aber kaum Impulse setzen. Peanut Butter ist genau so ein Fall – und zugleich ein hervorragender Beweis dafür, wie stark sich eine vermeintlich starre Kategorie öffnen lässt, sobald man Struktur, Nutzen und Geschmack neu denkt.