In dieser Watchlist stecken echte Entdeckungen: Erfahre alles über Gummibärchen mit Kreatin, Kaffee aus Zichorien, scharfen Chili-Honig und innovative Bio-Mahlzeiten zum Mixen. Zehn Gründer*innen zeigen, wie man bekannte Klassiker neu aufmischt.
Hojicha: Die Röst-Rebellion gegen das grüne Diktat.
Hojicha rückt das Röst-Aroma ins Zentrum der Tee-Kultur und nutzt die kollektive Matcha-Müdigkeit für eine neue Ära des „Quiet Luxury“ in der Tasse.
Flüssiges Gold oder nur heißes Wasser? Die bizarre Renaissance der Knochenbrühe.
Wenn man heute durch Venice Beach läuft oder sich in Berlin-Mitte in eine der hippen „Sipping Bars“ verirrt, könnte man meinen, wir hätten das Rad der Ernährung komplett neu erfunden. Da stehen Menschen in Designer-Yoga-Outfits und nippen mit einer Ernsthaftigkeit an Pappbechern voll Rinderbrühe, als hielten sie das Elixier der Unsterblichkeit in den Händen.
In dieser Ausgabe werfen wir einen Blick auf Konzepte, die Probleme an der Wurzel packen – von isotonischem Bier ohne Restzucker bis hin zur automatisierten Pilzzucht für das eigene Wohnzimmer.
Der DHDL-Reality-Check: Was aus den Food-Startups nach dem TV-Handschlag wirklich wird.
Ein Blick auf die Food & Beverage Startups aus 19 Staffeln „Die Höhle der Löwen“ zeigt: Etwa 40 Prozent der Deals platzen leise im Nachgang. Und selbst wer das Investment sichert, scheitert nicht selten an geschmolzenen Margen und komplexer Logistik.
Der zweite Teil unserer März-Watchlist ist so vielfältig, wie der Lebensmittelsektor nur sein kann. Roboter für die Gastronomie, Eine Anti-Food-Waste-App für Kantinen, künstliche Muttermilch, Funktionelle Drinks und so viel mehr.
Houston, wir haben ein Ernährungsproblem: Was die Food-Branche von der NASA lernen muss.
Während wir uns auf der Erde noch darüber streiten, ob der Nutri-Score nun eine Ampel, ein Kompass oder ein reiner Würfelwurf ist, plant die NASA Menüs für den 1.100-Tage-Trip zum Mars. Und wer jetzt an Astronauten-Nahrung in Tuben und bunte Pillen denkt, lebt gedanklich noch tief in den 80ern.
Die algorithmische Sackgasse: Warum Food-Marketing eine neue Radikalität braucht
Vom kuratierten Feed zur Momentum-Ökonomie: Warum Food-Marken bis 2030 das alte Insta-Playbook gegen radikale Nahbarkeit und echte Relevanz tauschen müssen.
Produkte, die ich mir auf der ISM (mehr) gewünscht hätte.
Wer Innovation im Bereich Sweets & Snacks sucht, geht auf die ISM. Dachte ich zumindest. Doch nach meinem Rundgang vergangene Woche durch die Kölner Messehallen bleibt ein fader Beigeschmack.
Interview mit Anne Latz und Toan Nguyen vom Longevity-Podcast “Die Ärztin & der Nerd”
Das Thema Longevity hat den Sprung aus der Silicon-Valley-Nische in den europäischen Einzelhandel geschafft. Doch während Begriffe wie „Healthspan“ und „Autophagie“ die Fachwelt beschäftigen, werden die Konsument*innen im Supermarkt oft mit einem Mix aus wissenschaftlichen Versprechen und Social-Media-Hypes konfrontiert. Wo verläuft die Grenze zwischen fundierter Gesundheitsprävention und reinem Marketing? Im Interview analysieren Dr. Anne Latz und Toan Nguyen, die Köpfe hinter dem Podcast „Die Ärztin & der Nerd“, den aktuellen Status Quo der Branche. Das Gespräch beleuchtet die biochemischen Signale industrieller Lebensmittel, die Rolle von Gamification bei der Verhaltensänderung und die Frage, ob personalisierte Ernährung im Jahr 2035 bereits der Standard in jedem Warenkorb sein wird.
Chrononutrition rückt den Zeitpunkt einer Mahlzeit ins Zentrum der Produktentwicklung und Markenpositionierung und nutzt zirkadiane Rhythmen zur Steuerung von Energie und Regeneration.
Vergiss die Glaskugel: Das sind die Food Trends 2026
Neues Jahr, neue Food Trends! Bereits im Herbst letzten Jahres füllten sich LinkedIn und Branchenportale wieder mit Listen der "Top 10 Food Trends 2026”. Doch wie valide sind diese Einschätzungen und was ist im kommenden Jahr wirklich relevant?
Variieren statt verlieren: Warum austauschbare Produkte mehr Potenzial haben, als Marken glauben
Im Lebensmittelmarkt gibt es Kategorien, die wirken, als hätten sie ihren Innovationszyklus vor Jahrzehnten abgeschlossen. Produkte, die zuverlässig gekauft werden, aber kaum Impulse setzen. Peanut Butter ist genau so ein Fall – und zugleich ein hervorragender Beweis dafür, wie stark sich eine vermeintlich starre Kategorie öffnen lässt, sobald man Struktur, Nutzen und Geschmack neu denkt.
Heute haben wir wieder für euch eine Auswahl junger Startups, die mit neuen Ideen, spannenden Produkten und viel Handwerk den Lebensmittelmarkt bereichern.
Was haben Bier und Sauerkraut gemeinsam? Beides sind Produkte der Fermentation. Beide gibt es seit Jahrtausenden – fest verankert in der deutschen Esskultur. Und doch: Das Thema ist längst nicht allen geläufig und wird dennoch gegenwärtig vermehrt als Mehrwert eingesetzt.
Zurück in den Kristallkugelmodus: Sind das die Food-Trends 2026?
Es ist wieder diese Jahreszeit, in der Unternehmen ihre Trendradare kalibrieren. Nach zwei Jahren, in denen viele Marken vor allem Schadensbegrenzung betrieben, kehrt der Blick nach vorn zurück – mit unterschiedlichen Perspektiven.